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Rind

Fleisch vom Rindvieh ist beliebt. Ob Grossvieh- oder Kälbermast, Ammen- oder Mutterkuhhaltung: Rindfleischproduktion ist anspruchsvoll.

Programm (4)

Donnerstag, 20. Februar 2020

smaXtec für mehr Tierwohl und Gesundheit

13:00 - 13:10, Forum 3.1

Referent

DI Gabriele Kogler
Public Relations & Brand Ambassador bei smaXtec animal care GmbH

Mit smaXtec erkennen Sie Brünste und Abkalbungen zeitgerecht und überwachen Trinkverhalten, innere Körpertemperatur und Tiergesundheit jeder einzelnen Kuh in Echtzeit. Zusätzlich bietet smaXtec pH-Wert-Messung im Pansen zur Optimierung des Fütterungsmanagements. Im Vortrag erfahren Sie, wie Sie mithilfe des revolutionären Kuh-Versteh-Systems sowohl Tiergesundheit und Tierwohl als auch Ihr Betriebsergebnis verbessern können. Mit smaXtec verstehen Sie Ihre Kühe noch besser: Körperdaten aus dem Inneren ermöglichen Ihnen Früherkennung in den Bereichen Gesundheit, Reproduktion und Fütterung. Die einzigartige, sichere Messung direkter Parameter gewährt Ihnen wertvollste tierindividuelle Einblicke. Dadurch können Sie früh eingreifen – und je eher Sie Probleme erkennen, desto geringer sind die Auswirkungen auf die Kuh.

Im Vortrag erfahren Sie von Gabriele Kogler wie Ihnen smaXtec dabei hilft, den Zustand jeder einzelnen Kuh zeit- und ortsunabhängig am Smartphone im Blick zu haben. smaXtec benachrichtigt Sie umgehend, wenn einem Tier etwas fehlt – oft lange, bevor äußerliche Anzeichen sichtbar werden. So wissen Sie beispielsweise rasch Bescheid, wenn eine Kuh eine leichte Temperaturerhöhung hat oder weniger als üblich trinkt. Das beste daran? Es ist ganz einfach: Sie benötigen nur eine Steckdose, um das System bei Ihnen am Betrieb zu installieren! Das smaXtec-System ist in der Schweiz exklusiv bei der Agro Weber GmbH (Stand 2.1.51) erhältlich.

 

Referent


Freitag, 21. Februar 2020

Neue Generation in der Milchfieberprophylaxe

10:30 - 11:30, Forum 3.1

Referent

Dr. Jörg Rühle
Director Sales & Business Development, PerformaNat GmbH

Im Vortrag wird die neueste Erkenntnis im Bereich der Milchfieberbekämpfung vorgestellt. Ein definierter pflanzlicher Wirkstoff verbessert die Ca-Aufnahme ins Blut. Grundlage ist die Wechselwirkung mit den dafür verantwortlichen, spezifischen Transportkanälen. Der bezeichnete Effekt ist so bedeutscam (bis zu 50 % mehr Ca absorbiert), dass der pflanzliche Wirkstoff in Kombination mit einer gut verfügbaren Ca-Quelle eine "nächste" Generation der Milchfieberprophylaxe darstellen kann. Milchfieber kann noch effizienter bekämpft werden.

 

Kurz CV

Studium der Agrarwissenschaften von 1994 – 1999 an der Humboldt-Universität zu Berlin HUB

Promotion im Bereich der Tierernährung 1999 – 2001 an der HUB

Nach einem Forschungsprojekt an der Uni Halle an der Saale seit 2003 in der Futtermittelindustrie in verschiedenen Unternehmen international tätig (DSM Nutritional Products etc.).

U.a. als Business Development Manager sowie im Produkt- und Sales-Management. Weiterhin 5 Jahre Tätigkeit im Agrarsoftware-Bereich, in dem die Tierproduktion eine zentrale Bedeutung hat.

Seit 2018 bei PerformaNat als Direktor für Vertrieb und Geschäftsentwicklung tätig.

Referent


Mythos Klima-Killer Kuh: Potenziale nachhaltiger Beweidung

13:30 - 14:30, Forum 3.1

Referent

Dr. med. vet. Anita Idel
Mediation und Projektmanagement Agrobiodiversität und Tiergesundheit (Leitung)

Wegen der Methan-Emissionen stehen Wiederkäuer, vorrangig die Kuh am „Klima-Pranger“. Dabei ist der Klima-Killer der Mensch, denn er entscheidet über die Klima-Bilanz des Agrarsystems: Wie Lebensmittel produziert werden und wie dabei mit den Basisressourcen, Böden, Gewässern und der biologischen Vielfalt umgegangen wird. 

Wie ist Bodenfruchtbarkeit entstanden, bevor sich Menschen sesshaft machten und begannen zu gärtnern und zu ackern? Die Antwort liefern die noch heute fruchtbarsten Großebenen. Denn Prärien im Mittleren Westen Nordamerikas, Pampas in Argentinien und Uruguay, Schwarzerdeböden in der Ukraine, in Ungarn (Puszta), Rumänien (B˘ar˘agan) und deutschen Tieflandsbuchten haben ein gemeinsames Vielfaches: Sie sind Steppenböden – entstanden in Jahrtausende langer Ko-Evolution von Grasland und Weidetieren. Grasland ist noch heute das größte Biom und die größte Perma- und Mischkultur. Weltweit speichern die Böden unter dem Grasland mehr Kohlenstoff als Waldböden. Dennoch wird in Forschung und Praxis sowie in der Klimadebatte das Potenzial nachhaltiger Beweidung kaum erkannt bzw. genutzt. Letzteres ist aber ein Schlüssel auch im Kontext Biodiversität. Nicht sachgemäßes Studiendesign ist eine wesentliche Ursache dafür, dass Rinder als „schlechte Futterverwerter“ und „Klima-Killer“ wahrgenommen werden, statt als „Klima-Schützer“.

Welche Rolle spielen Forschung, Ausbildung und Praxis für diese Nicht-Wahrnehmung und was bedeutet „nachhaltige Beweidung“?

 

Kurz CV

Dr. med. vet. Anita Idel (1955)

  • Rinderpraxis – Deutschl. + Frankr. (1984-1999)
  • Mediatorin – Spannungsfeld Ldw.-Naturschutz.
  • Lehrbeauftragte – Witzenhausen (1986-2015): „Agro-Gentechnik – ökolog., tiergesundheitl. + sozioökonom. Folgen“; Lüneburg (bis 2017), Münster (seit 2013): „Tierhaltg. – im Kontext Ressourcen + Klima“
  • Projektmanagement Agrobiodiversität & Tiergesundheit (seit 2002)
  • Lead-Autorin UN-Weltagrarrat (IAASTD)
  • Salus-Medienpreis 2013 für „Die Kuh ist kein Klima-Killer! (…)“ 7. Auflage 2019
  • Neumarkter Lammsbräu 2019 Nachhaltigkeitspreis für Engagement

 

Referent


Aussteller, die Inhalte in diesem Anwendungsbereich präsentieren (30)

Über das Thema

Fleisch vom Rindvieh ist beliebt. Ob Grossvieh- oder Kälbermast, Ammen- oder Mutterkuhhaltung: Rindfleischproduktion ist anspruchsvoll.

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